Um das Schweizer Bankkonto ranken sich mehr Mythen als um jedes andere Stück Zuzugsalltag: vom anonymen Nummernkonto bis zur Bank, die Deutsche grundsätzlich ablehnt. Die Wirklichkeit ist unspektakulärer und hat eine einzige Trennlinie: den Wohnsitz. Ohne Schweizer Wohnsitz bist Du für die Institute ein Auslandskunde mit Zuschlägen, Mindesteinlagen und enger Auswahl. Mit der Anmeldung bei der Gemeinde wirst Du Inländer, und fast alles daran wird Normalfall.

Konto eröffnen, Depot umziehen, Vermögen transferieren: mit Schweizer Wohnsitz steht Dir alles davon offen. Die Reihenfolge entscheidet, wie schnell und wie günstig.

Zugang: Dein erstes Schweizer Konto

Mit Meldebestätigung und sauberem Herkunftsnachweis steht Dein Konto in Tagen: → Kontoeröffnung beim Zuzug

Eröffnungen scheitern fast nie am Betrag, sondern an der Lücke in der Belegkette: → Mittelherkunft und Belegkette

Zuschläge, Mindesteinlagen und Absagen treffen den Auslandskunden, nicht den Zuzüger: → Ablehnung und De-Risking

Bankwahl: welches Haus zu Dir passt

Kantonalbank, Grossbank, Raiffeisen oder App: vier Kategorien, vier Eignungen: → Welche Bank passt

Der Einstieg ins Private Banking beginnt bei einer halben Million, nicht bei zwanzig: → Privatbanken

Dasselbe Alltagskonto kostet zwischen null und 240 Franken im Jahr: → Was das Konto wirklich kostet

Kantonalbanken handeln Bitcoin im E-Banking, zwei Kryptobanken haben Vollbanklizenz: → Krypto und Banken

Vermögen bewegen: was über die Grenze geht

Die Überweisung auf Dein eigenes Schweizer Konto ist in jeder Höhe meldefrei: → Vermögen in die Schweiz transferieren

Anlagegold ist beidseits mehrwertsteuerfrei, die Anmeldepflicht sitzt bei der EU-Ausreise: → Edelmetalle und Schliessfach

Der Euro hat seit 2007 rund 45 Prozent zum Franken verloren: → Währung und Franken

Meldungen und Zugriff: wer was über Dich erfährt

Nach dem Umzug werden Deine Schweizer Konten nirgendwohin mehr gemeldet, Deine deutschen dafür in die Schweiz: → Der automatische Informationsaustausch

Gegenüber dem Ausland ausgehöhlt, im Inland quicklebendig: → Das Bankgeheimnis

Im Todesfall sperrt die Bank zuerst, und die Erben warten Monate: → Vollmachten und Todesfall

Vorsorge: die Konten mit Steuerabzug

7 258 Franken im Jahr mindern Dein steuerbares Einkommen voll: → Säule 3a und Freizügigkeitskonto

Wer eine Immobilie plant, wählt seine Hausbank nach der Hypothek aus: → Hypothek und Bankbeziehung

Depot: wo beim Umzug das meiste Geld auf dem Spiel steht

Private Kursgewinne bleiben in der Schweiz steuerfrei: → Depot und Broker

Die grossen Neobroker führen keine Kunden mit Schweizer Wohnsitz, und ihre Fristen sind kurz: → Das deutsche Depot beim Wegzug

Bankdepots kosten Prozente pro Jahr, Online-Broker Fixbeträge: → Broker in der Schweiz

Beim ausländischen Broker entfällt die Schweizer Börsensteuer, die Deklaration liegt bei Dir: → Der ausländische Broker

0,075 bis 0,15 Prozent auf jedem Kauf und jedem Verkauf über ein Schweizer Haus: → Die Umsatzabgabe

Übertragen ist steuerneutral, verkaufen ist schnell und in Deutschland steuerpflichtig: → Depotübertrag

Ohne DA-1 lässt Du auf US-Dividenden planmässig 30 Prozent liegen: → DA-1 und Rückerstattung

Die drei Fehler, die am meisten kosten

  1. Vermögen überweisen, bevor die Belegkette steht. Die Unterlagen für den Herkunftsnachweis liegen in Deutschland, und zwar genau so lange, wie Du noch Zugriff darauf hast. Erst die Kette bauen, dann transferieren.
  2. Das deutsche Depot vergessen, bis der Broker kündigt. Die grossen Neobroker führen keine Kunden mit Schweizer Wohnsitz, und ihre Kündigungsfristen sind kurz. Wer das vor dem Umzug regelt, entscheidet selbst; wer wartet, dem entscheidet die Frist.
  3. Die Selbstauskunft zur Ansässigkeit verschleppen. Sie steuert, welche Steuerverwaltung was über Dich erfährt, und ihre Aktualisierung ist keine Höflichkeit, sondern bussgeldbewehrte Pflicht.

Kontostrukturen über mehrere Länder und Banking ohne Schweizer Wohnsitz führt im Verbund freedombanking.plus. Was Dein konkreter Fall braucht, klärt das Beratungsgespräch.

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